Idyllisch am Quellitzsee gelegen, befindet sich die größte Boulderhalle im Hofer Land. Der BSC Tauperlitz hat hier ein echtes Paradies für Kletterbegeisterte geschaffen. Bei meinem Besuch treffe ich Manuel Höhl, den dritten Vorstand des Vereins, der mir erzählt, wie es zur Boulderhalle kam und was das Bouldern am See besonders macht.
Der Verein ist tief im Ehrenamt verwurzelt. Über 150 Helfer organisieren jährlich das beliebte Tauperlitzer Seefest. Doch auch abseits davon ist einiges geboten: Jumping, Fußball, Tennis und eben Bouldern. Die im Jahr 2021 fertiggestellte Halle bietet rund 600 Quadratmeter Kletterfläche. Etwa 50 ehrenamtliche Mitglieder kümmern sich um Betrieb und Instandhaltung. Alle fünf Wochen werden die Routen abgeschraubt, gereinigt und neu gesetzt.
Beim Bouldern wird ohne Sicherung bis zu vier Meter hoch geklettert. Die Halle verfügt über sechs Bereiche mit 120 Bouldern in sieben Schwierigkeitsstufen. Ein Farbleitsystem markiert Startpunkte und Level, von gelb (leicht) bis weiß (schwer) sowie pink für besonders kreative Routen. Eine Seilkletterwand, betrieben von den Naturfreunden Hof, ergänzt das Angebot.
Neben dem Sport steht Gemeinschaft im Mittelpunkt. Kletterer unterstützen sich gegenseitig, geben Tipps und feiern Erfolge miteinander. Zusätzlich bietet der BSC Firmenevents, Kindergeburtstage und verschiedene Trainingsmöglichkeiten wie eine Calisthenics-Station. Nach dem Training lädt die Vereinsgaststätte „Seeblick“ zum gemütlichen Ausklang ein.
Bouldern am Quellitzsee ist somit nicht nur ein Ganzkörpertraining, sondern ein echtes Rundum-Erlebnis – sportlich, gemeinschaftlich und mitten in der Natur.